Das Projekt "Robimobil"

Robotergelenk
Robotergelenk

Querdenken statt Quittieren


Meine Schwester sitzt im Rollstuhl und ist auf fremde Hilfe angewiesen. Sie wünscht sich einfach mehr Selbstständigkeit, denn sie möchte nicht wegen jeder Kleinigkeit, zum Beispiel ein Glas Wasser trinken zu können, jemanden um Hilfe bitten müssen.
Viele Menschen kennen die Situation einer Behinderung nicht, daher möchte ich Sie ein wenig für diese Menschen sensibilisieren. Ich zeige Ihnen einfach eine kleine Beispielsituation aus meinem Leben. Das fängt manchmal schon bei den trivialsten Kleinigkeiten an. Wenn ein gesunder Mensch einfach ein paar Stufen die Treppe hinauf läuft ist das ganz normal für ihn, ich jedoch muss mir genau überlegen wie ich etwas erreiche und anstelle, damit ich zu meinem Ziel komme, denn mein Muskelschwund setzt mir einfach körperliche Grenzen.
Diese Einschränkung sehe ich aber nicht als Nachteil an, sondern als Vorteil, denn sie hat mich zu dem gemacht was ich heute bin, ein kreativer und einfallsreicher Mensch, der jedes Problem in die Mangel nimmt bis es gelöst ist. Das ist meine große Stärke, die ich ein Leben lang trainiert habe und die ich zum Nutzen anderer einsetze, damit sie ein leichteres Leben führen können.

Deshalb habe ich ein Robotergelenk entwickelt, mit dem ich neuartige Assistenzroboter bauen kann.

 

Reporter Jens Brehl und Fotograf Anulf Müller des Seitenwechselmagazins Fulda haben mich zu meinem Projekt interviewt und einen Artikel dazu verfasst. Wenn Sie Interesse haben einfach online nachlesen.

Link: http://www.seitenwechsel-magazin.de/artikel/hightech-fuer-die-schwester.html

Auch Carla Ihle-Becker und Klaus Dehnhard von Osthessen News haben uns mit einem online TV-Spot unterstützt, indem sie die Lebenssituation von Tamara und mir zeigen.

Link: http://osthessen-news.de/n11554963/tamara-17-w%C3%BCrde-so-gern-alleine-eine-seite-umbl%C3%A4ttern-k%C3%B6nnen.html

Das Hessenschau TV-Team mit Kristina Krost und die FFT in Fulda mit Manfred Hahl haben uns filmisch unterstützt und einen TV-Beitrag gemacht.

Link: https://de-de.facebook.com/Hessenschau/videos/1495373873847565/

Ein Team von RTL-Hessen hat uns mit einem TV-Beitrag ebenfalls unterstützt.

Link: http://www.rtl-hessen.de/video/16724/roboterarm-fuer-die-kleine-schwester

 


Ziel

Das Ziel meines Projekt ist, aus drei Gelenken einen funktionsfähigen Prototypen eines Assistenzroboters zu entwickeln. Dieser soll nicht nur meiner Schwester helfen, sondern später auch als Option für andere Menschen mit Einschränkung zur Verfügung stehen.

Clou

Mein entwickeltes Gelenk lässt sich mit gleichartigen Gelenken so flexibel kombinieren, dass daraus völlig neue Assistenzroboter zusammengestellt werden können, die sich nach Belieben für die Bedürfnisse des Anwenders anpassen lassen.

Projektstand

Hier erfahren Sie alle aktuellen Ereignisse zu meinem Projekt und können den Fortschritt meines Projekts verfolgen.